Ausbildungsoffensive für die Pflege möglichst schnell umsetzen

Bun­des­rat und Par­la­ment wol­len dem Man­gel an Pfle­ge­per­so­nal so schnell als möglich mit einer Aus­bil­dung­sof­fen­sive bege­gnen. Nach dem Stän­de­rat beugt sich heute auch der Natio­nal­rat über das Bun­des­ge­setz zur För­de­rung der Aus­bil­dung im Bereich der Pflege. Die EVP unterstützt die Vor­lage vol­lumfän­glich. Ins­ge­samt sol­len Bund und Kan­tone die Aus­bil­dung wäh­rend acht Jah­ren mit bis zu einer Mil­liarde Fran­ken för­dern.

Damit soll die erste Etappe der von Volk und Stän­den ange­nom­me­nen Pfle­gei­ni­tia­tive umge­setzt wer­den.

«Der Pfle­ge­nots­tand ist akut. Monat für Monat ver­las­sen Pfle­gende ihren Beruf. Nicht wenige gehen zudem in den nächs­ten Jah­ren in Rente. Deshalb müs­sen wir möglichst rasch Gegens­teuer geben.»
Lilian Stu­der, Natio­nalrä­tin EVP, AG

Pfle­ge­fach­per­so­nen sol­len künf­tig zudem gewisse Leis­tun­gen ohne ärzt­liche Anord­nung direkt bei den Sozial­ver­si­che­run­gen abrech­nen kön­nen. Die Vor­lage enthält ents­pre­chende Bes­tim­mun­gen. Ein Kon­troll­me­cha­nis­mus soll verhin­dern, dass sich dadurch die Menge der Leis­tun­gen aus­wei­tet und die Kran­ken­kas­sen­prä­mien noch wei­ter ans­tei­gen.

Mit die­sen Mass­nah­men kann ein wich­ti­ger Teil der Pfle­gei­ni­tia­tive rasch umge­setzt wer­den. Wei­tere Inhalte des neuen Ver­fas­sung­sar­ti­kels fol­gen in einer zwei­ten Umset­zung­se­tappe. Diese soll unter ande­rem anfor­de­rung­sge­rechte Arbeits­be­din­gun­gen bein­hal­ten, ebenso die Mögli­ch­kei­ten der beru­fli­chen Ent­wi­ck­lung sowie die ange­mes­sene Abgel­tung der Pfle­ge­leis­tun­gen.

Kon­takt:
Lilian Stu­der, Par­tei­prä­si­den­tin und Natio­nalrä­tin: 076 575 24 77
François Bach­mann, Vize­prä­sident (Roman­die): 079 668 69 46
Roman Rutz, Gene­ral­se­kretär: 078 683 56 05
Dirk Mei­sel, Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion: 079 193 12 70